The Year of Growth + Walnuss Chai-Latte

Wir wünschen euch ein wunderschönes & rundum nährendes 2018!!

Mit Glanz, Freude & Menschen, auf die du zählen kannst und die dich inspirieren.

Komm in unsere neuen Kurse!! Ab dem 3. Januar: Doors wide open. Glory Yoga am Rathenau-Platz. Der erste Kurs startet am Mittwoch, 3. Januar, um 18 Uhr mit Gina. Und danach um 19.30 Uhr ein Kurs mit Steffi. Unser Januar-Offering: Alle Kurse Drop In: 10 Euro!

Steffi
Rauhnächte

Im vergangenen Jahr war ich zu dieser Zeit auf Bali. Mama Bali – vollkommen zu recht von vielen so genannt. Die Insel, möge sie aufgrund des immer weiter zunehmenden Tourismus sich auch verändern, ist erdend und caring. Auch weil ich natürlich Urlaub hatte, hatte ich im vergangenen Jahr viel Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar und konnte mich wirklich hinsetzen und die sogenannte Zwischenzeit nutzen, um mich auf das kommende Jahr vorzubereiten.

Es sind die sogenannten Rauhnächte, 12 Nächte, angefangen vom 25. auf den 26. Dezember, die die Zwischenzeit ausmachen. Es sind die Tage, die der Sonnenkalender mehr hat als der Mondkalender. Und jede Nacht in dieser Zwischenzeit steht für einen zukünftigen Monat des kommenden Jahres. Die Nacht vom 25. auf den 26. steht für den Januar, die Nacht darauf für den Februar und so weiter.

Dieses Jahr zwar kein Bali, aber diese zurückgezogene Zeit dort hat mich so inspiriert, dass ich an diesen Tagen jetzt vieles absage, um Zeit zur Reflexion, Manifestation und zum Schreiben zu haben.

Früher, zu Mittelalterzeiten, galt diese Zwischenzeit als ein offenes Tor, durch das Wesen aus anderen Welten zu uns kommen konnten. Sie konnten eine Botschaft haben oder einfach nur eine Leitfunktion – einen Weg zeigen, den man gehen sollte. Diese Wesen sind für mich meine alten Journaling-Einträge. Wer mich etwas kennt, der/die weiß, dass ich verschiedene Kalender habe, in die ich verschiedene Dinge eintrage, aufschreibe und festhalte. Etwas wahnsinnig artet das auch manchmal aus, aber nun gut… Einen meiner Kalender pflege ich wie eine Art Tagebuch, in das ich oft abends meine Reflexionen schreibe. In den Rauhnächten gehe ich die alten Notizen Monat für Monat durch – und viele der Einträge bringen mich zum Lachen oder sind im Nachhinein so etwas wie eine totale Klarheit, die ich damals schon hatte, auf die ich aber nicht gehört habe – und heute denke ich dann: Hättest du da mal ruhig drauf vertraut. Mein absoluter Lieblingseintrag so weit (ich bin ja erst bei April): I can love hard. Das muss man dann einfach auch mal als Statement so raushauen 🙂

Etwas anderes, das ich euch noch mitgeben möchte zur Reflexion oder Meditation, ist, mit welchen Menschen du dich umgibst und ob es darunter auch welche gibt, die dich wirklich inspirieren, etwas zu wagen, aus dir raus zu gehen, für etwas einzustehen. Das müssen nicht deine engsten Freunde sein (können aber). Manchmal sind es auch Personen weiter weg, die du dir suchst, Podcast hörst, Blogeinträge liest – die aus deiner Vision, die du hast für dein Leben/ deine Projekte, schon eine Realität gemacht haben. Diese Suche hilft dir, über deine eigene Vorstellung hinauszudenken. Wir können uns oft nur das vorstellen, was wir selber erlebt haben oder was nah an unseren eigenen Erfahrungen dran ist. Wenn du einen Traum hast, der davon weit entfernt ist, und wenn du niemanden hast, der so etwas Ähnliches schon gemacht hat, stufst du deinen Traum als unrealistisch ein. Wenn du aber jemanden als Vorbild hast, wird deine Vision realistischer und du kannst hinterfragen: Wie hat die Person das gemacht/geschafft?

Ich wünsche euch, dass ihr die Tage nutzt, um euch ein bisschen zurückzuziehen, etwas mehr Zeit aufbringt, um nach innen zu hören, vielleicht auch mal einen Termin abzusagen – denn oft liegt so viel in uns, was wir erst mit etwas Ruhe sehen. Und – wie ich so gerne sage: Es ist immer einfacher, eine Türe zu öffnen als eine zu schließen. Aber manche Türen müssen geschlossen werden. Sonst entsteht kein Raum, kein Platz, nichts kann frei gehalten werden für das, was wir wirklich wollen. Love you, Steffi

Gina
Going further

Ich habe Silvester und den Jahreswechsel immer mit Vorsätzen und Druck verbunden. Doch das hat sich dieses Jahr total gewandelt. Wenn ich in den vergangenen Jahren auf den letzten Abschnitt des Jahres geschaut und mich gefragt habe: ”Wie möchte ich mich dann fühlen? Was wird passieren? Wie kann ich das Jahr gut abschließen? Was wünsche ich mir für 2018? Was kann ich ändern?… dann waren die Antworten immer geprägt von Veränderungen, Angst, Selbstzweifel, Druck von außen und von mir selbst.

Doch dieses Jahr beantworte ich sie nicht mit Angst oder aus Angst. Ich blicke aufs nächste Jahr mit Zuversicht und mit dem Wissen, dass das was ich fühle, denke und mache der richtige Weg ist, an dem ich eigentlich gar nichts oder wenig ändern möchte. Ich erinnere mich noch an Silvester-Raketen die ich mit Wünschen und Hoffnungen beschrieben habe, manchmal war es sowas Unkonkretes wie ”Liebe” – schön und gut – oft war es aber auch der heimliche Wunsch abzunehmen, beliebter zu sein, cooler zu sein, besser zu sein, schöner zu sein etc. You get the picture!! Diese Wünsche und Vorsätze kamen aus dem Glaubenssatz: Ich bin nicht genug, ich muss mich verändern. Leere Versprechungen und Vorsätze die ich nie halten konnte. Meine Intention und Manifestation für 2018 ist deshalb… So weiter machen wie dieses Jahr! Es gibt keinen Grund mich zu verändern, sondern zu ergründen wer ich bin, was und wer mir gut tut und damit weiter zu machen – Going further… Ich habe viele Werkzeuge gesammelt die mich unterstützen und Menschen in meinem Leben die mir guttun und mich inspirieren. Meine Manifestations-Liste und Gedanken dazu, kannst du hier lesen.

Es ist erstaunlich wie sehr wir uns an Schmerz, Angst und limitierende Glaubenssätze gewöhnen. So sehr sie uns auch Sorgen und Schmerzen zufügen, ist das loslassen oft schwer und mit Verlust und Trauer verbunden. Denn wenn wir für lange Zeit an etwas festhalten, wird es ein Teil von uns. ”Wer bin ich ohne die großen Ängste, Gedanken, limitierende Verhaltensmuster die mich gefangen halten und blockieren?” Ich habe mich lange Zeit damit identifiziert und wirklich geglaubt ich bin am Ende eines Jahres immer noch so verletzlich und brauche xyz um mich besser zu fühlen. Erst als ich es durch Self-Care und vielen Ritualen, Ruhe, Geduld, neue Gewohnheiten und Routinen ersetzt habe, konnte ich es loslassen. Neuanfänge brauchen Platz zur Entfaltung!

Ich wünsche euch einen schönen Übergang ins neue Jahr, mit vielen Erkenntnissen und Ruhe um Kraft zu schöpfen. Vielleicht machst du dir anstatt einer strengen Vorsatz-Liste dieses Jahr eine Liste mit den Dingen, die dir schon gut tun und etwas ersetzen können, was du loslassen möchtest. So siehst du klarer und findest heraus was dich blockiert und wie du es aufbrechen kannst. Further, forward, heart forward! Love, Gina

Rezept
Walnuss Chai-Latte

200 g Walnüsse
1 Liter Wasser
4 Datteln
Eine Prise Salz

Die Walnüsse für 4 Stunden in Wasser einweichen, danach ausspülen und das Wasser wegschütten. Walnüsse, Wasser und Datteln in einen Mixer geben und für 1-2 Minuten mixen. Durch ein Sieb oder Nussmilchbeutel geben und die fertige Walnussmilch mit Salz würzen.

1 Liter Wasser
1 Sternanis
2 Zimtstangen
1/2 TL Nelken
1 TL Kardamomkapseln
1 TL frischer Ingwer
1 TL schwarze Pfefferkörner
Vanille nach Geschmack
Chili oder Cayenne nach Geschmack

Kardamom und Pfeffer mit einem Mörser zerstoßen. Alle Zutaten mit Wasser in einen Kochtopf füllen, einmal aufkochen lassen und für 20 Minuten köcheln lassen.
Derweil 100 ml Milch erwärmen und nach belieben mit Honig süßen. Den Chai-Tee durch ein Sieb gießen und auffangen, die gewünschte Menge Tee ca. 150 ml in eine Tasse gießen und diese mit der warmen Milch auffüllen. In Ruhe genießen!