Full Moon Stories

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Gina //

Meine jüngere Schwester und ich haben vor ein paar Jahren angefangen, unsere wichtigsten und immer wieder kehrenden Erkenntnisse des Lebens in einem Song festzuhalten. Erst war es als Joke gedacht, da es schon fast traurig ist, wie oft wir immer wieder zu den selben Erkenntnissen und “Lösungen” für unsere Probleme kommen, diese aber selten umsetzen. Oft saßen wir zusammen und analysierten unsere Situationen und schlussendlich war oft die Quintessenz unserer Weisheit und Erfahrung diese: “Regelmäßigkeit ist das wichtigste im Leben”! Natürlich war und ist der Song nie fertig, mehr und mehr solcher simplen und doch wahren Sätze haben sich aneinander gereiht. Die Melodie ist mal dramatisch mal freudvoll, doch das Mantra bleibt. Und ich habe Jahre gebraucht, die Bedeutung in allen Dingen, ob klein oder groß umzusetzen. Erst durch Yoga, und noch mehr mit der Meditation, bin ich da rein gewachsen. Als ich anfing, meinem Leben und Alltag mehr Struktur durch eine regelmäßige spirituelle Praxis zu geben, veränderte sich auch mein Zyklus. Und genau das ist es, was ich an der Regelmäßigkeit des Vollmondes so mag: Er ist beständig, er (oder vielmehr die Tatsache, dass der Mond alle 4 Wochen schön voll und hell zu sehen ist) gibt mir jeden Monat aufs Neue die Chance und den Impuls mich hinzusetzen, den Monat und mich zu reflektieren mit kleinen Ritualen, die mich glücklich machen. Wie eine Erinnerung an das, was ich eigentlich schon weiß, man sich dann aber doch leicht ablenken oder umlenken lässt in dieser schnellen modernen Welt. Als Steffi und ich uns dazu entschieden haben, Vollmond-Abende in die GLORY-Serie mit aufzunehmen, meinte ich: Mein Tipp wird aber nicht sein, “Legt bei Vollmond eure Kristalle raus für ein Moon Bath…” Wenn das dein Ding ist, no offense, nur wird das nicht mein Tipp oder meine Story zum Vollmond sein. Meine Story dreht sich um das Mantra, den Mond als Erinnerung an die Regelmäßigkeit – das Singen und Dankbar sein für die Natur. Das ist vielleicht für manch eineN schon spirituell genug. Für mich ist es simpel genug um es wirklich zu leben und so weitergeben zu können. Remember: “Regelmäßigkeit ist das wichtigste im Leben.”

Steffi // Die letzte Wochen habe ich damit verbracht, auf der Suche nach einer Matratze zu sein. Ich wollte meine Steuerrückzahlung in eine richtig tolle neue Matratze stecken. Ttausend Angebote. Verschiedenste. Ich suchte mir Rat bei FreundInnen, KollegInnen, auf Instagram – versuchte, alle nur möglichen Informationen über Matratzen zusammen zu stellen. Stiftung Warentest – puh, wenn ihr euch wirklich etwas antun wollt, dann lest und wertet deren Matratzentests (Plural, yes) aus. Im Endeffekt habe ich mich für eine Matratze entschieden, die gute, überzeugende Bewertungen bekommen hat, und auch von einer Company hergestellt wird, die ich unterstützenswert finde. Die gute und mich überzeugende, nachhaltige Materialien verwendet, deren Philosophie ich mag, in der auch Frauen arbeiten (nicht wieder so ein Matratzenunternehmen, wo ich über den Chef lese, dass er just nach seinem BWL-Studium sich überlegte, dass es ja keine anständigen preiswerten Matratzen gebe, blabla), die auch ein Lifestylemagazin über Schlafen produziert.

Als ich mich dann endlich entschieden hatte und die Matratze geliefert wurde, hatte ich das Gefühl, mich für das Richtige entschieden zu haben – wenn es denn so etwas gibt. Das Gefühl dazu gibt es auf jeden Fall. Ich dachte mir: Ja, sich alles angeschaut zu haben, alle FreundInnen und das Internet abgeklappert zu haben, hat sich gelohnt. Die Matratze passt perfekt zu mir, die Nächte waren bis jetzt ein Traum. Diese Phase des Informationen-Zusammenstellens und des Suchens war natürlich kein Traum… Sie erforderte einen gewissen Grad der Anstrengung, des sich Konzentrierens, des Vergleichens. Das One-In-A-Million-Gefühl: Aus der Fülle aller Angebote die eine Matratze rauszusuchen. Vollmond symbolisiert für mich genau das: Die Fülle zu sehen, alle Optionen zu sehen, die da sind. Das Gefühl zu haben, dass zwar alles möglich ist – aber dass man sich dennoch für eine Sache entscheiden muss. Und dass es dieses Gefühl gibt: sich für das Richtige entschieden zu haben. Bei so was Wichtigem und Teuren und Seltenen wie eine Matratze leuchtet das vielleicht noch ein und wir nehmen den Aufwand auf uns. Aber eigentlich haben wir jeden Tag (und oft im kleinen) die Verantwortung, uns für das „Richtige“ zu entscheiden. Vollmond ist für mich eine Erinnerung daran, den Aufwand immer wieder auf mich zu nehmen. If you get tired learn to rest not to quit. Banksy


Komm zu unserem nächsten Workshop:

FULL MOON EVENING

Wir haben schon lange mit dem Gedanken gespielt, Vollmond- und Neumond-Zeremonien anzubieten. Jetzt ist die Zeit gekommen! In etlichen klassischen Texten finden wir die Verbindung der Mondphasen mit verschiedenen Abschnitten im Leben. Mondphasen beeinflussen die Meere, viele Pflanzen, spielen eine wesentliche Rolle in der chinesischen Medizin und im Ayurveda (gerade was weibliche Hormone, Menstruation und Empfängnis angeht). Wir können diese Mondphasen in unserem Alltag entweder ignorieren, einfach hinnehmen – oder feiern! Why not?
Wir haben uns für letzteres entschieden, offensichtlich. Wir machen einen Women Circle (eben weil wir auch explizit über weibliche Hormone reden wollen und ein Finden der Balance) in einem gemütlichen Kreis. Wir erzählen etwas über Vollmonde, meditieren, trinken rohe Schokolade // essen rohe Schokolade! Schließen mit ein paar Schreibübungen, um mehr Klarheit in die nächsten 4 Wochen zu bekommen und vieles mehr!
Anmeldung via info@gloryjuicery.de